Logo

TSV Sonthofen 1863 e.V.

Wappen
Background

Der TSV Sonthofen am Puls der Sonthofer Vorweihnachtszeit

Die Turnabteilung und die Handballabteilung des TSV Sonthofen beteiligten sich dieses Jahr mit je einem Stand an dem Klausenmarkt der Arbeitsgemeinschaft Sonthofer Jugendverbände e.V. (ASJ).

Im Hüttendorf auf dem Oberen Markt hatten servierten sie leckere Speisen wie eine stärkende Bratensemmel, leckere Laible und Lebkuchen. Weil es gar so bitter kalt war boten so auch erwärmende Getränke wie Glühwein, Hot Paddy und Sanddorn mit Schuss feil. Obwohl es recht kalt war, hatten die „Hüttenteams“ recht gute Laune.

Bilder und Text Hans Ehrenfeld

Nikolausturnen
Erfolgreiche Handballern im Handballhimmel servierten zur Stärkung eine leckere Bratensemmel.
Nikolausturnen
Die Stimmung der Turnabteilung war exorbitant gut, wie man sieht.
Nikolausturnen
Die Stimmung vor der Hütte ebenfalls.

65. Nikolausturnen des TSV Sonthofen

Eine jung gebliebene Kinder-Turnshow

Nikolausturnen
Dschungelfeuerwerk der Buben-Leistungsriege

„Zum 65. Mal findet heuer unser Nikolausturnen statt.“ verkündete stolz die Turnabteilungsleiterin Heidi Adelgoß. „Unsere Abteilung hat über 1.200 Mitglieder und die meisten davon sind Kinder.“ Sie würden Sport in 20 Übungsgruppen anbieten. Dafür dankte sie ihren Übungsleiterinnen, allen Sponsoren und Helfern. Gerade wegen des großartigen ehrenamtlichen Engagements habe ihre Abteilung bei der Aktion „Sterne des Sports“ beim Landesentscheid den dritten Platz errungen. Der erste Bürgermeister der Stadt Sonthofen, Christian Wilhelm, gratulierte der Turnabteilung zu diesem Erfolg und dankte ihnen für ihre erfolgreiche Arbeit. Als Nikolausgschenkle brachte er den Stadtratsbeschluss mit, dass es in Sonthofen künftig höhere Übungsleiterbeiträge geben werde. Heidi Adelgoß vernahm diese „frohe Botschaft“ als Turnabteilungsleiterin und Präsidentin des TSV Sonthofen gerne. Besonders freute sich, dass sie vielen Turnerkindern wieder zum Erwerb des Sportabzeichens gratulieren konnte.

Nikolausturnen
Bürgermeister Christian Wilhelm dankte der Abteilungsleiterin Heidi Adelgoß für die tolle Arbeit der Turnabteilung.

Doch in erster Linie fieberten die Kinder dem Beginn ihrer Turnshow entgegen. Sie wollten endlich ihren Familien, Onkeln und Tanten ihr neues Können zeigen, um dann als Belohnung einen großen Applaus und natürlich ein Päckle vom Nikolaus zu erhalten.

Nikolausturnen
Der Dank der Kleinsten für den großen Nikolaus.

Los ging es mit den Gruppen vom Baby- und Mutter-Kind-Turnen, welche mit ihrem riesigen Fallschirm in der großen Allgäu Sporthalle vor einer tollen Zuschauerkulisse einschwebten. Es ist schön zu sehen, welche Freude die Kleinsten und ihre Eltern an der Bewegung am, unter und über dem Fallschirm haben. Die Kindergartenkinder legt eins drauf mit einem Parcours aus Matten, Kasten und Ringen. Geschicklichkeit und Mut waren angesagt. Die jüngeren Schulkinder fuhren mit ihren Stäben wie eine Dampflokomotive in die Halle herein, um dann vielfältige Turnübungen an und mit den Stäben vorzuführen, bevor sie wieder abdampften. Die zweite Kindergartengruppe hatte einen Reifenparcours kriechend, purzelnd und hüpfend zu bewältigen.

Nikolausturnen
Die zweite Kindergartengruppe hatte einen Reifenparcours kriechend, purzelnd und hüpfend zu bewältigen.

Die größeren Schulkinder wiederum bewiesen auf einem Kasten-Bank-Ring in luftiger Höhe ihr turnerisches Geschick. Ihnen folgten die Rope Skipper mit anspruchsvollen Darbietungen mit ihren bunten Seilen. Mit Rope Skipping alleine, zu zweit und zu viert zeigten sie fordernde Seilakrobatik. Sportgymnastisches boten sodann die PowerKids mit ihrem Tüchertanz und ihrer Kugelbalance.

Nikolausturnen
Mut und Geschicklichkeit zeigten die Kindergartenkinder.

Die Einrad-Gruppe faszinierte mit ihren artistischen Vorführungen. Einrad Fahren ist schon ganz schön schwer, aber dann damit noch Seilhüpfen. - Da kamen viele Zuschauer aus dem Staunen nicht heraus. Das so blieb. Dafür sorgten die abschließenden Gruppen. Die TGW (Turnen-Wahl-Wettkampf)-Gruppe der Mädchen präsentierte eine schwung- und anspruchsvolle Turndarbietung am Boden und Kasten. Die Buben-Leistungsriege brachten mit ihrer Turnshow zu „König der Löwen“ die Halle zum Beben. Eindrucksvoll und furios brannten sie ein Dschungelfeuerwerk ab hinweg über Kasten, Mini-Trampolin, Sprungtisch und am Boden.

Nikolausturnen
Einrad-Gruppe Seilhüpfen

Den Schlusspunkt setzte die Mädchen-Leistungsriege mit einer abwechslungsreichen und anspruchsvollen Darbietung an Boden, Balken und Mini-Trampolin. In einer Altersgruppen übergreifenden Show demonstrierten die Leistungsturnerinnen ihr Können und die „Turnküken“ eiferten ihnen selbstbewusst nach. Mit großem Applaus endete das 65. Nikolausturnen. „Kinder, es war eine unvergessliche Turnshow!“ lobte eine zufriedene Abteilungsleiterin.

Nikolausturnen
Strahlende Leistungsturnerinnen.
Nikolausturnen
Stolze Sportabzeichen-Kinder.
Weitere Bilder vom 65. Nikolausturnen des TSV Sonthofen in der Galerie
Text und Bild Hans Ehrenfeld

Der TSV Sonthofen wird Dritter beim Landesentscheid „Sterne des Sports“

Der von der Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu eG nominierte Verein erhält die Auszeichnung für sein Übungsleiterausbildungs-Projekt „Dahoim“

Stern
Der Große Stern in Silber strahlt mit den Kleinen Sternen.

Der TSV Sonthofen, Abteilung Turnen, hat beim Wettbewerb „Sterne des Sports in Silber“ bayernweit den hervorragenden dritten Platz für sein Übungsleiterausbildungs-Projekt „Dahoim“ gewonnen. Im Namen der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken vergaben der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) und der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) in Bad Gögging die Auszeichnung für herausragendes gesellschaftliches Engagement an die Vereinsvorsitzenden Heidi Adelgoß und Hans Ehrenfeld. Mit dem Preis ist eine Spende in Höhe von 1.000 Euro verbunden.

Über den „Kleinen Stern in Silber“ freut sich auch die Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu eG, die den drittplatzierten Verein für den Wettbewerb nominiert hatte. „Wir gratulieren dem TSV Sonthofen zur verdienten Auszeichnung“, sagte Heinrich Beerenwinkel, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu eG. „Sie haben gezeigt, wie wichtig die Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements ist: Ohne Trainer gibt es keinen Breitensport. Und der ist die tragende Säule für die Gesundheit der Bürger – vom Krabbel- bis zum Seniorenalter.“

Stern
Unsere Turnabteilung bei der Siegerehrung in Bad Gögging

Mit der 2015 ins Leben gerufenen Ehrenamtsinitiative „Dahoim“ konnte der Verein zusammen mit der Bayerischen Sportjugend (BSJ) 28 junge Sportbegeisterte aus der Region gewinnen und sie zu Übungsleitern für Kinder und Jugend qualifizieren.

Insgesamt wurden bei der Vergabe der „Sterne des Sports in Silber“ 19 Sportvereine ausgezeichnet. Preise und Urkunden übergaben GVB-Vorstandsmitglied Alexander Büchel, der bayerische Innenminister Joachim Herrmann, der Präsident des Bayerischen Landes-Sportverbands Günther Lommer und die ehemalige Weltklasse-Eisschnellläuferin Anni Friesinger-Postma.

Stern
(von links): Joachim Herrmann (bayerischer Innenminister), Dr. Alexander Büchel (Mitglied des Vorstandes beim Genossenschaftsverband Bayern e. V.), Tobias Brack (Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu eG), Heidi Adelgoß (1. Vorsitzende des TSV Sonthofen), Karl Scheifele (Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu eG), Hans Ehrenfeld (2. Vorsitzender des TSV Sonthofen), Anni Friesinger-Postma (ehem. Eisschnellläuferin), Günther Lommer (Präsident Bayerischer Landes-Sportverband e.V.) und Markus Othmer (TV- und Eventmoderator)

Text: Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu eG; Bilder: Christian Strohmayr


TSV Sonthofen ehrt langjährige Mitglieder für ihre Vereinstreue

Der TSV Sonthofen hatte seine langjährigen Vereinsmitglieder zu einer Ehrungsfeier in den BurgGasthof Fluhenstein in Berghofen eingeladen.

Traditionsgemäß findet diese Veranstaltung alle zwei Jahre für die vielen Jubilare abgekoppelt von der Jahreshauptversammlung statt. „Bei unseren vielen Mitgliedern wären es einfach zu viele Jubilare,“ so Heidi Adelgoß, 1. Vorsitzende des TSV Sonthofen, „da würde die Versammlung viel zu lange dauern.“ Deshalb sei es beim TSV eine schöne Tradition, sich im Rahmen eines eigenen Festaktes viel Zeit für die Jubilare zu nehmen und deren Vereinstreue zu würdigen. Der Verein hatte über 70 Mitglieder von 25 bis 75 Jahren Vereinszugehörigkeit eingeladen.

Ehrung
Kultureller Höhepunkt des Festaktes waren die „Gschichtle“ des Berghofer Allgäu-Kabarettisten Max Adolf.

Der 2. Vorsitzende des TSV Sonthofen, Hans Ehrenfeld, moderierte diesen Abend. Er dankte den anwesenden Jubilaren für ihre Vereinstreue. Die aktiven und passiven Vereinsmitglieder seien wichtige Säulen des Vereins, so Ehrenfeld. Sein Credo: „Ohne Übungsleiter/Trainer gebe es keinen Sport und ohne Mitglieder keinen Verein!“ Wichtig sei auch, dass sich jegliches Engagement nach Anerkennung sehne und deshalb ehrenamtliches Engagement im Verein besonders zu würdigen sei. Dies sei keine Selbstverständlichkeit, denn es gebe auch ein Leben außerhalb des Vereins. Die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt sei eine Herausforderung. Dieser Spagat sei der Turnabteilung des TSV Sonthofen bei ihrem Projekt „Übungsleiterausbildung dahoim“ beispielhaft gelungen. Wofür sie auch bei Sterne des Sports beim Landesentscheid mit dem dritten Platz ausgezeichnet worden sei. Ein Verein müsse leben. Und der TSV Sonthofen lebe, wie Ehrenfeld in einem kurzen Rückblick auf die einzelnen Abteilungen darstellte.

Ehrung
von rechts: Heidi Adelgoß (1. Vorsitzende des TSV Sonthofen) freute sich mit den Jubilaren über das TSV-Ehrenzeichen in Silber für 25-jährige Mitgliedschaft: Elke Schrötter, Mechthild Ehrenfeld, Silvia August, Mtthias Füß und Eduars Lang.

Ein kultureller Höhepunkt des Abends waren die „Gschichtle“ des Berghofer Allgäu-Kabarettisten Max Adolf. So erzählte er den junggebliebenen Jubilaren zum Mitfühlen, was seine „ming Knie scho alls mitgmached händ“: „Hoi ingdappe, Kia driebe, Kirchebonk kniable, Handball schpiele - a gonz a gsünda Schpoart, Schifahre und Fußball - welaweag, Rumpelklauseschpringe, … Jetzt sind se fascht seachzg Johr olt, die Knie und dind denn weah. Des dirfet se au, weil zwei Johr Garantie händ se locker backt.“ - Die TSV-ler dankten ihm mit einem Dauerschmunzeln, Zwischendurch-Juchzer und großem Applaus.

Ehrung
von rechts: Heidi Adelgoß (1. Vorsitzende des TSV Sonthofen) freute sich mit den Jubilaren über das TSV-Ehrenzeichen in Gold für 40-jährige Mitgliedschaft: Barbara Wind, Susanne Baumeister, Bärbel Fries, Roland Freudenberg, Veronika Hauf, Helmut Volk, Klaus Wellmann und Claus Wendl.

Der Allgäuer Dichter und Erzähler, Eugen Wutz, auch als „Kleschpes“ der Sonthofer Fastnachtszunft bekannt, freute sich über die „Gschichtle“ und natürlich auch über die Ehrung mit dem BLSV-Ehrenzeichen in Gold für 55-jährige Vereinsmitgliedschaft - „als TSV-Fußballer“ wie er betonte. Eine noch längere Vereinsmitgliedschaft konnten aufweisen: Ilke Temp mit 65 Jahren und Erwin Feihl mit 70 Jahren. Erwin Feihl ist zudem ein Vorbild im Ehrenamt, weil er mit einem stolzen Alter von 86 Jahren nach wie vor als Übungsleiter bei der Männerriege aktiv ist.

Ehrung
Die TSV-ler dankten Max Adolf bei seinen „Gschichtle“ mit einem Allgäuer-Dauerschmunzeln, Zwischendurch-Juchzer und großem Applaus.

Die 1. Vorsitzende Heidi Adelgoß dankte abschließend allen Vereinsmitgliedern für ihre Treue und wünschte ihnen weiterhin viel Gesundheit, Spaß und Erfolg beim TSV Sonthofen.

Ehrung
von links: Heidi Adelgoß (1. Vorsitzende des TSV Sonthofen) freute sich mit den Jubilaren über das BLSV-Ehrenzeichen in Gold für Hannelore Schmid (50-jährige Mitgliedschaft), Ferdinand Plumpe (für 50), Erwin Feihl (für 70), Steffi Rothenwöhrer (für 50), Ilke Temp (für 65) und Eugen Wutz (für 55).

Bilder und Text Hans Ehrenfeld